Wichtiger Hinweis: Wegweisung!
Gesetzentwurf
der Landesregierung
Achtes Gesetz zur Änderung des Polizeigesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen
Gesetzentwurf
der Landesregierung
Achtes Gesetz zur Änderung des Polizeigesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen

Den gesamten Gesetzesentwurf unter folgendem Link:
https://frauenberatung-fachstelle-guetersloh.de/wp-content/uploads/2026/02/GesetzentwurfderLandesregierung_ AchtesGesetzzurAenderungdesPolizeigesetzesdesLandesNRW_ 30.09.2025.pdf
Wir freuen uns mit drei wundervollen Veranstaltungen dabei zu sein.
WenDo-Workshop für Frauen mit und ohne Behinderung – Stärken Sie Ihr Selbstvertrauen und Ihre Selbstbestimmung. (Ausgebucht!)
Fragerunde zum Thema Trennung & Scheidung – Frauen gut informiert: Ihre Fragen zum Thema. (Gerne anmelden!)
So schützen Sie sich vor digitaler Gewalt. Ein Vortrag für Frauen. (Gerne anmelden!)
Telefon: 05241 / 25021
E-Mail: frauenberatung-gt@frauen4frauen.de
Wir freuen uns!

Im Rahmen des „SuSe“ Projekts habe wir diese Woche wieder ein sehr produktives Arbeitstreffen mit Vertreter:innen des Wohnbeirats, des Werkstattrats, den Frauenbeauftragten sowie der Gewaltschutzbeauftragten des @wertkreis weiter zum Thema Gewaltschutz umsetzen können.
Das „SuSe“ Projekt ist ein Projekt zur Stärkung von Schutzkonzepten in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Ziel ist es Strukturen zu entwickeln, die Gewalt vorbeugen, Betroffene unterstützen und ein sicheres Lebens- und Arbeitsumfeld fördern.


Es war ein schöner Vormittag mit Euch, mit den Frauen vom Internationalem Frauenbildungstreff des interkulturellen deutsch-russischen Vereins Wasiissa e.V. Wir freuen uns sehr, dass ihr alle heute bei uns in der Frauenberatung Gütersloh wart.
Sehr gerne wieder….bis auf bald.

..wir sagen Danke an die 5 Frauen der Stricklieseln Gütersloh für ihr großartiges Engagement und die tolle Spende aus dem Erlös des Verkaufs ihrer Strickwaren auf dem Weihnachtsmarkt.
Letzte Woche haben wir uns getroffen und gemeinsam mit dem @frauenhaus_guetersloh und dem @kinderschutzbund_gt die Spende entgegengenommen.
Für unsere Arbeit und unser Bestehen sowie dem Kampf gegen Gewalt gegen Frauen ist eine solche Unterstützung wichtig. Danke!

Wir, Marielle Kulzer und Karen Neumeyer, von der Frauenberatung in Gütersloh, haben unser Projekt „Suse- Gewaltschutz in Einrichtungen: Gewaltfrei arbeiten und leben“ den KollegInnen vom Kompetenzzentrum Selbstbestimt Leben für den Regierungsbezirk Detmold [KSL-OWL] in Bielefeld vorgestellt.
Danke für den konstruktiven Austausch. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dir, Anne Wohlfarth und mit den KollegInnen vom KSL-OWL.
Wenn wir unserem Austausch eine Überschrift geben würden, lautet sie: „Gewaltschutz bedeutet auch Haltung zeigen, geht nur gemeinsam und wird gelebt weiterentwickelt.“

Wir, Mitarbeiterinnen von der Frauenberatung in Gütersloh, hatten heute Besuch von den Frauenbeauftragten des wertkreis Gütersloh gGmbH.
Gemeinsam haben wir uns verschiedene Arbeitsebenen und Themen angeschaut und Vernetzungsstrategien erarbeitet.
Danke für Euren Besuch. Wir freuen uns immer noch über unseren guten Austausch und unsere Arbeits-Ergebnisse.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Euch.

Am Mittwoch haben wir von der Frauenberatungsstelle Gütersloh wieder mit Schüler:innen des @emsberufskolleg zum Thema „Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz“ gearbeitet.
Neben dem Kennenlernen von Formen und Folgen von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz haben wir uns viel zum Thema Handlungsmöglichkeiten gebrainstormt und informiert.
Danke auch das Engagement der @awo_schulsozialarbeit_emsbk

Im Rahmen von SuSe – Sicher und Selbstbestimmt leben und arbeiten waren wir als Frauenberatungsstelle und Modellstandort zu Besuch in der Fachstelle Gewaltschutz bei Behinderung Mädchen sicher inklusiv im Mädchenhaus Bielefeld.
Es war ein sehr spannender und informativer Austausch über Workshopinhalte und Arbeitsmethoden rund um das Thema Behinderung und Gewaltschutz für Mädchen und Frauen.
Die Vernetzung ist ein wichtiger Baustein, um Mädchen und Frauen mit und ohne Behinderung sowohl in ihren Rechten wie auch in ihrer Selbstbestimmung zu stärken und ihnen eine Stimme zu geben.

Start: 23. Januar von 15:30-17:45 Uhr
Im privaten und beruflichen Alltag bleibt oft wenig Zeit für sich selbst und die eigenen Bedürfnisse. Tai Chi Chuan bietet die Möglichkeit, die eigene Körperwahrnehmung zu schulen. Die Teilnehmenden lernen erste Elemente des Tai Chi kennen. Durch regelmäßiges Üben kann die Selbstwahrnehmung geschult und Elemente dann in den eigenen Alltag integriert werden. Die Teilnehmenden kommen in Kontakt mit ihrem Körperbewusstsein und ihrer inneren Kraftquelle, die ihnen helfen kann, ihren privaten und beruflichen Alltag stressfreier zu bewältigen.
Verschiedene Menschen besuchen unsere Kurse. Wir bemühen uns um Barrierefreiheit, damit alle Teilnehmenden einen leichten Zugang haben. Das betrifft zum Beispiel den Veranstaltungsort und die Sprache. Es betrifft auch das Vorgehen und die Materialien. Bitte melden Sie sich bei uns, wenn Sie besondere Bedarfe haben. Wir können gemeinsam überlegen, ob und wie eine Teilnahme möglich ist.
Anmeldung und weitere Informationen unter: 05241-25021 oder frauenberatung-gt@frauen4frauen.de.
Diese Veranstaltung wird von der Paritätischen Akademie NRW in Kooperation mit der Frauenberatungsstelle – Fachstelle für sexualisierte Gewalt Gütersloh Frauen für Frauen e. V. durchgeführt.

Die Stricklieseln aus Gütersloh haben auch in diesem Jahr wieder auf dem Weihnachtsmarkt wunderbare Strickwaren verkauft.
Der Erlös geht an den Kinderschutzbund, das Frauenhaus und an die Frauenberatungsstelle.
Wir bedanken uns ganz herzlich für so viel Engagement.
Dieser Einsatz zeigt wie wichtig Ihnen, den Stricklieseln, die Umsetzung von Frauen- und Kinderrechten ist.

Unser Statement aus Gütersloh:
Frauenrechte sind Menschenrechte.
Frauen, wir unterstützen Euch bei der Umsetzung Eurer Rechte.
Wir setzen uns für eine konsequente Umsetzung der Istanbul Konvention auf allen Ebenen ein.

Wir als Frauenberatungsstelle Gütersloh und SUSE-Modellstandort setzen uns für gewaltbetroffene Mädchen und Frauen mit und ohne Behinderung ein.
Ein wichtiges Anliegen ist die Vernetzung mit anderen Akteur*innen in Institutionen, die mit Menschen mit Behinderung arbeiten und aus einem wunderbaren Fundus an Materialien schöpfen.
Dazu war der Austausch mit LebensLust in Bielefeld sehr ergebnisreich und informativ. Im Rahmen von SUSE durften wir uns unterschiedliche Ideen und Anregungen mitnehmen.
Insbesondere Materialien zum Thema Sexualität, die unser Repertoire erweitern können und unsere anstehenden Workshops mit den Interessengruppen bereichern werden.
Wir freuen uns auf das Miteinander-Wirken, damit fortwährend für Gewaltschutz sensibilisiert wird und von Gewalt betroffen Mädchen und Frauen mit und ohne Behinderung im privaten Raum wie in der Öffentlichkeit laut und deutlich gehört werden.

Gleichberechtigung für Mädchen und Frauen zu erreichen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Mit vielen anderen Akteuren haben wir am Samstag in der Innenstadt gegen Gewalt an Frauen protestiert. Wir, Mitarbeiterinnen der Frauenberatung Gütersloh, freuen uns über dieses starke Netzwerk und das gemeinsame Einsetzen für ein Leben frei von Gewalt für Frauen und Mädchen.


Straftaten gegen Frauen und Mädchen nehmen weiter zu – Häusliche Gewalt auf Höchststand
BMI, BMBFSFJ und BKA veröffentlichen Bundeslagebilder „Geschlechtsspezifisch gegen Frauen gerichtete Straftaten“ und „Häusliche Gewalt“ für das Jahr 2024
Die Zahl der weiblichen Opfer von Gewalt- und anderen Straftaten steigt in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) weiter an. Die Straftaten finden dabei sowohl im analogen als auch im digitalen Raum statt.
Bundesfrauenministerin Karin Prien: „Gewalt gegen Frauen ist ein alltägliches Verbrechen, das wir nicht hinnehmen dürfen. Jede Frau hat das Recht auf ein Leben ohne Angst und ohne Gewalt. Als Bundesfrauenministerin setze ich mich dafür ein, dass wir durch gezielte Maßnahmen und stärkere Prävention, bessere Daten und ein starkes Hilfsnetzwerk endlich echten Schutz bieten.
Ich kämpfe für eine Gesellschaft, in der Frauen sicher und frei leben können.“ Bundesinnenminister Alexander Dobrindt: „Der Schutz von Frauen hat für uns höchste Priorität. Wir setzen auf klare Konsequenz und konsequente Kontrolle: Frauen sollen sich sicher fühlen und sich überall frei bewegen können. Deshalb führen wir die Fußfessel nach spanischem Vorbild ein – sie begrenzt die Wege der Täter und gibt den Betroffenen mehr Sicherheit. Zudem stufen wir K.O.-Tropfen, die zunehmend als verbreitetes Tatmittel genutzt werden, als Waffe ein. So schaffen wir die Grundlage für spürbar strengere Strafverfolgung.“
BKA-Präsident Holger Münch: „Die Zahl der Straftaten an Frauen steigt kontinuierlich. Wir sehen hier allerdings nur das Hellfeld. Gerade bei Häuslicher Gewalt, die oft hinter verschlossenen Türen geschieht, gibt es ein hohes Dunkelfeld. Erste Ergebnisse unserer aktuellen Opferbefragung LeSuBiA zeigen, dass nur ein Bruchteil der tatsächlich erlebten Gewalt zur Anzeige gebracht wird. Darum müssen wir darauf hinwirken, dass mehr Betroffene den Mut finden, Taten anzuzeigen, um den Schutz und die Hilfe für Opfer zu verbessern. Eines ist klar: Wir müssen Gewalt gegen Frauen und Gewalt im häuslichen Umfeld entschieden bekämpfen. Die heute veröffentlichten Lagebilder liefern zusammen mit den in Kürze veröffentlichten Ergebnissen von LeSuBiA eine verlässliche Grundlage, um die Hintergründe von Gewalt besser zu verstehen und wirksame Maßnahmen zum Schutz von Frauen und Mädchen zu entwickeln.“
Mehr Straftaten gegen Frauen und Mädchen Im Jahr 2024 wurden in der PKS 53.451 weibliche Opfer von Sexualdelikten erfasst (+2,1 %, 2023: 52.330). Knapp die Hälfte war zum Tatzeitpunkt minderjährig. Die meisten dieser Frauen und Mädchen wurden Opfer von sexueller Belästigung (36,4 %), Vergewaltigung, sexueller Nötigung und sexuellem Übergriff (insgesamt 35,7 %) sowie sexuellem Missbrauch (27,5 %).
2024 wurden 308 Mädchen und Frauen getötet.
Tötungsdelikte an Frauen können über die Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) nicht als „Femizide“ im Sinne des allgemeinen Verständnisses „Tötung einer Frau, weil sie eine Frau ist“ interpretiert werden, da keine bundeseinheitliche Definition des Begriffs „Femizid“ existiert und in der PKS keine Tatmotivation erfasst wird.
Eine trennscharfe Abbildung und Benennung von Femiziden ist daher auf Basis der vorliegenden kriminalstatistischen Daten nicht möglich. Insgesamt wurden in der PKS 328 Mädchen und Frauen als Opfer vollendeter Tötungsdelikte erfasst (-8,9 %, 2023: 360). Da in der PKS 2024 erstmals der Verletzungsgrad der Opfer bundeseinheitlich erfasst wurde, ist nun eine Unterscheidung zwischen den von vollendeten Tötungsdelikten insgesamt betroffenen Opfern und den tatsächlich tödlich verletzten Personen möglich. Betroffene Opfer können beispielsweise Kinder sein, die bei der Tat auch angegriffen, aber nur verletzt wurden. 859 Frauen und Mädchen wurden Opfer von versuchten oder vollendeten Tötungsdelikten (-8,4 %; 2023: 938).
18.224 Frauen und Mädchen waren Opfer digitaler Gewalt, beispielsweise durch Cyberstalking oder Online-Bedrohungen. Mit einem Anstieg um 6,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2023: 17.193) ist die Zahl weiblicher Opfer im Bereich digitale Gewalt damit erneut gestiegen – der stärkste Anstieg in allen Fallgruppen. Im Bereich der Politisch motivierten Kriminalität wird die Tatmotivation berücksichtigt. Hier zeigt sich mit 558 erfassten Straftaten im Jahr 2024 ein erneut hoher Anstieg bei frauenfeindlichen Straftaten (+73,3 %). Damit setzt sich der Anstieg aus dem Vorjahr fort (2023: +56,3 %).
Knapp die Hälfte der Delikte entfällt auf den Straftatbestand Beleidigung. Bei den registrierten 39 Gewaltdelikten handelt es sich in den meisten Fällen um Körperverletzungen. 2024 wurde in diesem Zusammenhang ein versuchtes Tötungsdelikt erfasst.
Lagebild zeigt Anstieg bei Häuslicher Gewalt Im Jahr 2024 wurden in Deutschland 265.942 Menschen Opfer Häuslicher Gewalt, ein neuer Höchststand. Damit ist knapp ein Viertel aller in der Polizeilichen Kriminalstatistik erfassten Opfer der Häuslichen Gewalt zuzuordnen. Die Opfer sind mit 70,4 Prozent überwiegend weiblich.
Zur Häuslichen Gewalt zählt sowohl die Partnerschaftsgewalt als auch die Innerfamiliäre Gewalt, also Gewalthandlungen zwischen Eltern, Kindern, Geschwistern und anderen Angehörigen. Es zeigt sich, dass zunehmend auch Männer und Jungen von Innerfamiliärer und Partnerschaftsgewalt betroffen sind. Im Jahr 2024 waren mit 78.814 Betroffenen fast 30 Prozent der Opfer Häuslicher Gewalt männlich.
Wie schon in den Vorjahren waren die meisten Opfer Häuslicher Gewalt von Partnerschaftsgewalt betroffen (171.069 Personen; 64,3 %). 94.873 Personen (35,7 %) waren Innerfamiliärer Gewalt ausgesetzt. Im Bereich der Partnerschaftsgewalt stieg die Zahl der Opfer um 1,9 Prozent auf 171.069. Partnerschaftsgewalt trifft nach wie vor überwiegend Frauen: rund 80 Prozent der Opfer sind weiblich. Unter den Tatverdächtigen dagegen sind Männer weiterhin deutlich überrepräsentiert (77,7 %).
Häufigstes verzeichnetes Delikt war sowohl bei weiblichen als auch bei männlichen Opfern die Körperverletzung. 132 Frauen und 24 Männer wurden im vergangenen Jahr durch Partnerschaftsgewalt getötet.
Von Innerfamiliärer Gewalt waren 2024 insgesamt 94.873 Personen betroffen. Das entspricht einem Anstieg um 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 54,2 Prozent der Opfer sind weiblich, 45,8 Prozent männlich. Am stärksten von Innerfamiliärer Gewalt betroffen sind Kinder zwischen 6 und 14 Jahren.
Häufigstes Delikt ist auch bei der Innerfamiliären Gewalt die Körperverletzung. 130 Menschen wurden im vergangenen Jahr im Kontext Innerfamiliärer Gewalt getötet (2023: 155, -16,1 %). 71 von ihnen waren männlich, 59 weiblich.
Auffällig ist sowohl bei der Partnerschaftsgewalt als auch der Innerfamiliären Gewalt ein Anstieg der Straftaten im digitalen Raum. Im Kontext von Partnerschaftsgewalt stieg die Anzahl der Opfer von digitaler Gewalt gegenüber dem Vorjahr um 10,9 Prozent auf 4.876, im Rahmen der Innerfamiliären Gewalt um 20,4 Prozent auf 2.027. Hohes Dunkelfeld bei Häuslicher Gewalt. Die Zahl der polizeilich registrierten Opfer Häuslicher Gewalt ist innerhalb der letzten fünf Jahre um insgesamt 17,8 Prozent gestiegen.
Viele Taten im Bereich Partnerschaftsgewalt, sexualisierte und digitale Gewalt werden jedoch nicht angezeigt, etwa aus Angst, Abhängigkeit oder Scham. Erste Ergebnisse der Dunkelfeld-Opferbefragung „Lebenssituation, Sicherheit und Belastung im Alltag (LeSuBiA)“ ermöglichen einen Blick auf und in das Dunkelfeld: Die Anzeigequote liegt meist unter zehn Prozent, bei Partnerschaftsgewalt sogar unter fünf Prozent. Die Frequenz und der Schweregrad der Gewalterfahrung ist bei Frauen über alle Gewaltformen hinweg höher als bei Männern.
Rund ein Viertel der Opfer von Partnerschaftsgewalt wird mehrfach Opfer. Zudem erleben die Betroffenen von Partnerschaftsgewalt oft mehrere Gewaltformen. Auch Erfahrungen mit Gewalt in der Kindheit sind nach den Ergebnissen der Studie weit verbreitet: Jede zweite in der Studie befragte Person berichtet – unabhängig vom Geschlecht – im Leben schon mal körperliche Gewalt durch Eltern und Erziehungsberechtigte erlebt zu haben. Die Studie LeSuBiA, die das BKA in Kooperation mit dem Bundesministerium des Innern und dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführt hat, untersucht Gewalterfahrungen von Menschen in Deutschland. Schwerpunkte liegen dabei auf den Themen Partnerschaftsgewalt, sexualisierte Gewalt und digitale Gewalt.
(Quelle)
21.11.2025 wurden auf Bundesebene die aktuellen Bundeslagebilder „Geschlechtsspezifisch gegen Frauen gerichtete Straftaten“ und „Häusliche Gewalt“ für das Jahr 2024 veröffentlicht
Das Pressestatement des Hauptgeschäftsführers des Paritätischen Gesamtverbandes Dr. Joachim Rock, wurde bei tagesschau.de aufgegriffen: Weitere Infos: https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/haeusliche-gewalt-frauen-bericht-100.html
Katrin Frank (Paritätischer Gesamtverband ) hat in ihrer Funktion als FHK-Vorständin ein Interview mit WDR 5 (Echo des Tages) geführt. Sie ist ab Minute 17:40 zu hören, siehe: WDR 5 Echo des Tages, Argumente – Hintergründe – Inspiration – WDR 5 Echo des Tages – WDR 5 – Podcasts und Audios – Mediathek – WDR
setzen wir heute in der Gütersloher Innenstadt wieder ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Häusliche, sexualisierte finanzielle und digitale Gewalt betrifft alle gesellschaftlichen Schichten und alle Nationalitäten. Im Jahr 2025 wurden laut des Netzwerks femizide_stoppen bereits 81 Femizide in Deutschland verübt – Morde an Frauen, weil sie Frauen sind.
Laut Schätzung des statistischen Bundesamtes (2023)wird weltweit alle 10 Minuten eine Frau oder ein Mädchen durch ihren (Ex-) Partner oder ihre Familie getötet. Die Gründe sind vielfältig, wurzeln aber in der selben Ursache: Geschlechterverhältnisse, die Frauen und Mädchen nach wie vor kein Mitspracherecht zugestehen – und häufig nicht einmal einen eigenen Willen oder Entscheidungen, die ihr Leben oder ihren eigenen Körper betreffen. Auch in unserer Beratungsstelle beobachten wir, dass die Anfragen jährlich zunehmen.
Frauen haben ein Recht auf ein gewaltfreies Leben. Warum aber scheint seitens des Staates nach wie vor so wenig Interesse daran zu bestehen, dieses Recht endlich durchzusetzen? Beratungsstellen und Frauenhäuser tragen – gemeinsam mit den gewaltbetroffenen Frauen – die Folgen der fortgesetzten politischen und gesellschaftlichen Ignoranz und versuchen, ihre Folgen abzumildern.








Neun Frauen sind zusammen durch die Fotoausstellung von Rosa Engel „Die Wut ist weiblich“ gewandert und waren mutig genug, das Gefühl Wut, eine der sieben Grundemotionen, genauer zu erforschen.
Wir haben im Austausch festgestellt: weibliche Wut ist gesellschaftlich nicht erwünscht. Jede kennt es: auf einen kräftigen, wütend-vehementen Ausdruck einer Frau kommt schnell die Reaktion: „zick Mal nicht so“, oder „hast du schon wieder deine Tage?“.
Und diese (gesellschaftlichen) Abwertungen hinterlassen Spuren: machen uns kraftlos, still und der Zugang zu dieser Lebensenergie fehlt.
Wir wünschen uns weibliche Vorbilder: Frauen, die sich mit ihrer Wut zeigen, Frauen, die Wut als Lebensenergie nutzen, um in Kraft, in Abgrenzung und in Veränderung zu kommen.
Und es gab Momente an diesem Abend, da war sie da: meine, deine, unsere Wut, eine weibliche einzigartige Wut, ein persönlicher, individueller Ausdruck.
Verknüpft mit der Erkenntnis: ich, du und wir können sie, unsere Wut, einsetzen für uns, für unsere Rechte, für unsere Wünsche, für unseren Weg.
Und damit kann ich auch mein eigenes Vorbild sein.


Gemeinsam sind wir durch die Ausstellung „Die Wut ist weiblich“ der Aachener Künstlerin Rosa Engel gelaufen. Diese hängt derzeit noch bis zum 24.11.2025 in der VHS Gütersloh.
Wir als Frauenberatungsstelle sind begeistert anlässlich 35 Jahre Frauenberatungsstelle viele Besucherinnen und Besucher in der Ausstellung begrüßen zu dürfen.
Sei es auf individuellem Wege oder durch eine private Führung mit tollen Eindrücken und Impulsen zum Thema Wut.
Mehr auch hier:
https://www.mc-owl.de/rueckblick/foto-ausstellung-die-wut-ist-weiblich/







(Fotos von Timo Blaschke)
Wir freuen uns riesig über die zahlreichen sehr bewegenden Worte, die uns erreicht haben.
In einer ruhigen Minute haben wir, als gesamtes Team die Geschenke, Karten und auch Emails auf uns wirken lassen und sind tief berührt von der Anerkennung und Wertschätzung, die uns von Ihnen/euch für unsere Arbeit entgegengebracht wird.
Wir, als Team haben den Abend sehr genossen und jede von uns, hat sich in diesem mit ihrem ganz eigenen Engagement wiederfinden können.
Wir tragen ein ganz warmes Gefühl mit einem Schwung von Wut in unseren Herzen weiter. ❤️
Danke!



Mit einem wundervollen und dankbaren Gefühl sind wir, das Team der Frauenberatungsstelle Gütersloh, gestern Abend nach unserem Festakt zum 35-jährigen Jubiläum nach Hause gegangen.
Herzlichen Dank an Alle, die diesen Abend mit uns verbracht haben. Ein Dank an alle GästInnen, UnterstützerInnen, FörderInnen… Ein herzliches Dankeschön an alle Kooperationspartnerinnen, die diesen für uns unvergesslichen Abend mit uns gestaltet und umgesetzt haben. Es wurde deutlich: Es braucht Weibliche Wut- als persönliche Lebenskraft zur Grenzziehung und als Antriebsfeder und Widerstandskraft, um die Rechte von Frauen weiter umzusetzen.
Die Grußworte von Frau Solle, der Leiterin der VHS, von Frau Schmitz, Vertretung für Kreisdirektorin Frau Koch, und von Herrn Trepper, Bürgermeister der Stadt Gütersloh werden lange in uns nachklingen. Mutmachende Worte für alle Frauen, die von Gewalt betroffen sind. Ein klares Zeichen für eine geschlechtergerechte, diskriminierungsfreie Teilhabe von Mädchen und Frauen im Kreis Gütersloh. Frau Meier-Scheinert, amtierende Präsidentin des Club Soroptimist International Gütersloh hat mit ihren neugierigen Fragen die Geschichte unseres Vereins aufleben lassen und Frau Pieper die Momente mit ihrer Kamera festgehalten.
Eine eindrückliche Performance lieferte der Spielclub vom Theater Gütersloh und nahm das Publikum auf eine Reise zur Weiblichen Wut von hohem künstlerischem Wert mit. Im Kurzvortrag von Rosa Engel, die Künstlerin der Fotoausstellung „Die Wut ist Weiblich“ wurden auch persönliche Beweggründe, die sie zu dieser Ausstellung motiviert haben, deutlich.
Um von Gewalt betroffenen Mädchen und Frauen professionelle und schnelle Unterstützung anbieten zu können und für eine erfolgreiche Präventionsarbeit, braucht es eine gute und starke Vernetzung und Zusammenarbeit mit anderen Institutionen. Wir sind dankbar, dass wir hier im Kreis Gütersloh auf so Engagierte und Professionell agierende Akteure bauen können, die sich für einen umfassenden Gewaltschutz, mit uns zusammen einsetzen.




35 Jahre Frauenberatungsstelle Gütersloh
Festakt und Programm 30.10.2025-25.11.2025
Foto-Ausstellung „Die Wut ist weiblich“ von Rosa Engel
Vom 30.10. bis 25.11.2025 in der Volkshochschule
Mit der Foto-Ausstellung „Die Wut ist weiblich“ wird weibliche Wut sichtbar gemacht. Die Ausstellung, die die Volkshochschule (vhs) und die Frauenberatungsstelle Gütersloh in Kooperation mit dem Club Soroptimist International Gütersloh, der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten und dem Theater Gütersloh durchführen, kann im Ausstellungszeitraum im Rahmen der Öffnungszeiten der vhs besucht werden. Ein Leitfaden führt Sie durch die Ausstellung und kann auch bei einem Gruppenbesuch genutzt werden. Dieser befindet sich als PDF auf der Internetseite der Frauenberatung und Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt Gütersloh und in Papierform bei den Foto-Exponaten. Falls Sie mit einer Gruppe die Ausstellung besuchen möchten, können Sie bei der vhs oder bei der Frauenberatung nach vorheriger Absprache einen Raum nutzen.
Vernissage zur Foto-Ausstellung „Die Wut ist weiblich“ von Rosa Engel
Festakt anlässlich des 35. Geburtstags der Frauenberatungsstelle Gütersloh
Der Festakt zum Jubiläum der Frauenberatungsstelle, der gleichzeitig die Vernissage zur Foto-Ausstellung „Die Wut ist weiblich“ ist, wird begleitet durch Grußworte der vhs-Leiterin Désirée Solle, der Kreisdirektorin Susanne Koch, des Bürgermeisters von Gütersloh Matthias Trepper und der Präsidentin des SI-Clubs Gütersloh Ute Meier-Scheinert. Ein Impulsvortrag der Künstlerin Rosa Engel gewährt Einblicke in Schaffensprozess und Hintergründe. Natürlich gibt es Gelegenheit zu Austausch und Rundgang. Am Klavier sorgt Chihiro Masaki für die musikalische Begleitung. Chorische Theaterszenen des Spielclubs Theater Gütersloh bieten einen zusätzlichen künstlerischen Blick auf das Thema. Für Snacks und Getränke ist gesorgt.
Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Verein Frauen für Frauen Gütersloh e.V., der Volkshochschule, Club Soroptimist International Gütersloh, der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten und dem Theater Gütersloh.



„Die Wut ist weiblich“ von Rosa Engel als Festakt zu unserem 35. Geburtstag findet in der Volkshochschule Gütersloh statt.
Wir freuen uns, sind aufgeregt und treffen zusammen mit den Vorstandsfrauen vom Club Soroptimist International Gütersloh die letzten Absprachen.
Wir und alle Kooperationspartner:innen freuen sich auf Euch: Volkshochschule Gütersloh, die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Gütersloh, Club Soroptimist International Gütersloh und das Theater Gütersloh

Eine Spende in Höhe von 500 EUR hat Frau Anja Toppmöller, Kreisvorsitzende der Frauen Union Gütersloh, den Mitarbeiterinnen der Frauenberatung, Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt und Gewaltschutz inklusiv, in ihren Räumlichkeiten in der Münsterstraße 17 überreicht.
Die Frauen Union richtet jedes Jahr ihr Neujahrsfrühstück mit einem Bücherbasar aus, bei dem diese Spendensumme erzielt wurde. Frau Toppmöller berichtet, dass von Anfang an feststand, dass der Erlös an die Frauenberatungsstelle in Gütersloh geht, die sich für ein gewaltfreies Leben von Frauen und deren Kinder im gesamten Kreis Gütersloh einsetzt.
„Wir finden es einfach nur unterstützenswert, dass Frauen, die von Gewalt bedroht oder betroffen sind, eine so umfassende Unterstützung und Begleitung in der Frauenberatung bekommen. Wir möchten uns für ein faires Miteinander einsetzen und eine tolerante Gesellschaft. Und dazu leisten die Mitarbeiterinnen der Frauenberatung in Gütersloh einen wichtigen Beitrag.“ Die Mitarbeiterinnen von der Frauenberatung nehmen die großzügige Spende freudig entgegen. Frau Marielle Kulzer bedankt sich stellvertretend für das Team: „Dankeschön an Sie Alle von der Kreis Frauen Union Gütersloh.
Wir sind auf Spenden angewiesen, um unsere vielfältigen Beratungs- und Präventions-Angebote für Mädchen und Frauen durchführen zu können. Und wichtig ist für uns auch Ihr Engagement. Nur gemeinsam können wir gesellschaftliche Strukturen schaffen in denen Mädchen und Frauen sich entfalten können, Gleichberechtigung erfahren und jegliche Gewalt keinen Platz hat.“
Foto:
Von links nach rechts:
Karen Neumeyer (Frauenberatung), Anja Toppmöller (Kreis Frauen Union Gütersloh), Marielle Kulzer (Frauenberatung), Irene Thater (Frauenberatung)

Wir, die Mitglieder der Arbeitskreise im Kreis Gütersloh, die sich alle gegen sexualisierte Gewalt an Kindern, Mädchen und Frauen engagieren, der Runde Tisch GewaltHalt, Rückenwind und AK Prävention und Vernetzung haben uns gemeinsam zu Fragen rund um die Istanbul Konvention fortgebildet.
Am 01. Oktober haben über 40 Personen den Vorträgen von Frau Freudenberg (ehem. Staatsanwältin) zur rechtlichen Einordnung und von Frau Weber, Koordinierungsstelle Gewaltschutz für Frauen und Mädchen im Kreis Recklinghausen, zur konkreten Umsetzung vor Ort gelauscht und anschließend miteinander (hybrid) diskutiert.
Einige Teilnehmende waren im Kreishaus, einige digital zugeschaltet, einig waren sich alle: Wir möchten gemeinsam noch mehr tun, damit wir Mädchen und Frauen noch besser vor Gewalt schützen können.
Einige konkrete Vorschläge wurden gesammelt, wie z.B. barrierearme Angebote, Risikotool, um Hochrisiko Fälle besser einschätzen zu können, eine Koordinierungsstelle zur Umsetzung der Konvention auf Kreisebene.
Ein besonderer Dank geht an die Gleichstellungsbeauftragte des Kreis Gütersloh, Frau Wüllner, wie Frau Neumeyer von der Frauenberatungsstelle Gütersloh für die Koordinierung und Organisation.


wir sind dankbar für das Engagement des bff und möchten insbesondere die Unterstützung im SuSe Projekt: Gewaltschutz in Einrichtungen: Gewaltfrei leben und arbeiten hervorheben.
Der Dank gilt im finanziellen wie auch organisatorischen Sinne und ganz besonders auf menschlicher Ebene in der direkten Zusammenarbeit.
Uns als Frauenberatungsstelle ist die Vernetzung und enge Verbundenheit mit dem bff sehr wichtig und wir schätzen, dass Wirken im Zuge des Gewaltschutzes für Mädchen und Frauen!
Mit vielen Akteuren sind wir Teil der Integreat – App. Jetzt schnell mit dem QR-Code downloaden und Informationen erhalten. Es gibt vielschichtige Themen und die Möglichkeit einer sprachlichen Übersetzung dazu.
Wir freuen uns, dass durch diese App mehr Mädchen und Frauen die von Gewalt betroffen sind oder mit erhöhter Belastung konfrontiert sind, die Chance haben sich Unterstützung zu holen und Beratungsangebote wahrzunehmen.
Mädchen und Frauen sollen ihre Rechte erfahren und in diesen empowert werden und sich gemeinsam solidarisieren.
Ein Danke an den Kreis Gütersloh und das Kommunalen Integrationszentrum Kreis Gütersloh und für die Förderung dem Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.
Gemeinsam als 5 Modellstandorte des Projekts SuSe – Gewaltschutz in Einrichtungen: Gewaltfrei leben und arbeiten finanziert vom @bff_gegengewalt haben wir uns in Erfurt getroffen und konstruktiv diskutiert.
@miss_beratung @bellis_e.v._leipzig @frauen_und_kinder_in_not @frauenzentrumerfurt und wir als Frauenberatungsstelle setzen uns für inklusiven Gewaltschutz ein.
Mit dem Projekt ist es uns ein Anliegen, Gewaltschutz in Einrichtungen der Eingliederungshilfe zu verstärken und insbesondere Mädchen und Frauen mit Behinderung zu empowern!
Als Frauenberatungsstelle Gütersloh bieten wir diverse Angebote wie einen WenDo-Kurs – Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Mädchen und Frauen mit und ohne Behinderung an. Dabei ist es wichtig für uns, Betroffenen von Gewalt einen sicheren Raum zu bieten und im sensiblen Einzelgespräch über persönliche Gewalterfahrungen sprechen zu können.
Mit kurzen, klaren Informationen möchten wir möglichst leicht eine Idee unserer Arbeit vermitteln.
Der untere Absatz zum Abtrennen soll handlich und praktisch Informationen für unterwegs ermöglichen.
Fleißig sind wir dabei, diese zu verteilen, um auf unsere wichtige Arbeit mit von Gewalt betroffenen Mädchen und Frauen aufmerksam zu machen.
Wünschen Sie Flyer zum Auslegen, nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf und wir senden Ihnen welche zu.
Wir waren beim Lieblingscafé der Frauenbeauftragten des Wertkreises eingeladen. @wertkreis
Als Frauenberatungsstelle unterstützen wir Frauenschutzräume, insbesondere für Frauen mit Behinderung, welche drei mal häufiger von Gewalt betroffen sind.
Wir waren zu Gast und durften unsere Arbeit vorstellen und sind intensiv zum Thema eigene Grenzen spüren und eigene Grenzen schützen eingestiegen.
Besonders die Wendo-Übungen haben den Frauen vom Wertkreis gut gefallen.
In je einer Gruppe vormittags und nachmittags waren wir insgesamt 16 Frauen. Organisiert von den Frauenbeauftragten Stefanie Reker und ihrer Stellvertreterin Sabrina Pauleikhoff.
Christiane Hollenstein, als Gewaltschutzbeauftragte des Wertkreises war auch mit dabei und stellte sich persönlich vor.
Wir freuen uns auf weitere Treffen und eine enge Zusammenarbeit, insbesondere im Projekt SuSe – Sicher und Selbstbestimmt-
Ein herzliches Danke an die Frauenbeauftragten für die tolle Organisation!
@frauenorte_nrw
Wir als Frauenberatungsstelle setzen uns dafür ein, dass Mädchen und Frauen sichtbar sind und in Zukunft bleiben!
Auf dem Berliner Platz in Gütersloh haben sich heute viele Menschen zusammengefunden, um das Leben von Sabine Gramlich zu ehren.
Ihr Leben wie auch ihr Einsatz sollen mit einer Erinnerungstafel sichtbar bleiben.
Die Ehrung wurde mit bewegten Worten von Inge Trame (Gleichstellungsbeauftragte), Sarah Gonchorek (Frauenrat NRW), dem Bürgermeister Matthias Trepper und Julia Kuklik (Leiterin des Stadtarchivs) begleitet.
Besonders die Emotionen der Söhne zeigten wie viel Stärke : Mut : Wirkmacht in einer einzelnen Person stecken kann.
Diese Form der Ehrung spricht für Aktivismus und den Einsatz gegen alle Formen von Gewalt.
Gemeinsam mit dem @wertkreis sagen wir „Nein zu Gewalt“ und setzen uns für Gewaltschutz in Einrichtungen der Behindertenhilfe ein.
Nach den Eingangsworten von Emilio Bellucci, dem Geschäftsführer vom Wertkreis ging es in einen intensiven Austausch mit der Gewaltschutzbeauftragten vom Wertkreis, den Frauenbeauftragten, dem Werkstattrat und dem übergeordneten Nutzerbeirat.
In konstruktiver Atmosphäre wurde die Arbeit der Frauenberatungsstelle vorgestellt, intensiv zum Thema Gewaltschutz gearbeitet und mit verschiedenen Methoden eine Idee von einer Grenzüberschreitung, einem Übergriff und einer Straftat entwickelt, um Gewalt konkret einordnen zu lernen.
Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und nächste Schritte mit dem Wertkreis zu gehen.
#SuSe
Wir haben eine neue Kollegin und feministische Beraterin in unserem Team der Frauenberatungsstelle zu begrüßen!
Die Frauenberatungsstelle und Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt hat ihren Tätigkeitsbericht 2024 veröffentlicht. 734 Mädchen und Frauen haben dort insgesamt in 2024 Rat gesucht, das ist ein Anstieg von 5% im Vergleich zu 2023. Das lässt darauf schließen, dass die seit der Corona-Pandemie drastisch angestiegene Anzahl der Beratungsfälle zum neuen Normalzustand geworden ist. Dieser Trend wird auch durch die polizeiliche Statistik zur häuslichen Gewalt 2024 bestätigt. Ca. 80% der Frauen, die das Beratungs- und Unterstützungsangebot in Anspruch nehmen, kommen wegen häuslicher Gewalt in die Beratungsstelle. Die meisten Frauen, die das Beratungsangebot in Anspruch genommen haben, sind zwischen 18 und 40 Jahre alt. Auch andere Statistiken bestätigen diese Altersstruktur, da vor allem in dieser Gruppe Risikofaktoren wie z.B. erste Beziehungserfahrungen, Schwangerschaften und Beziehungstrennungen relativ häufig sind.
„Auch in diesem Jahr haben viele Frauen das Erstgespräch mit der Frage eröffnet, ob sie bei uns überhaupt richtig seien, da sie ja keine „richtige Gewalt“ erleben würden. Im Gespräch stellt sich dann oftmals heraus, dass übergriffiges Verhalten wie Beleidigungen, Androhungen, Einschüchterungen und physische Handgreiflichkeiten schon so weit zu der Lebensrealität der Betroffenen gehören, dass wir von einer „Normalisierung von Gewalt“ in vielen Lebensrealitäten sprechen können“ sagt Marielle Kulzer (32) aus dem Beraterinnenteam. „Für Viele ist die Begegnung mit uns von entscheidender Bedeutung, da wir benennen, dass das was die Frauen erleben Gewalt ist und sich oft dadurch erstmals Handlungsoptionen für die Betroffenen ergeben.“ erzählt Kulzer weiter. Weitere wichtige Beratungsthemen seien Rechte nach der Trennung und Sorgerechtsfragen. Auffällig sei in 2024 auch gewesen, dass sich vermehrt Frauen über 60 Jahren an die Frauenberatungsstelle gewandt haben. Bei ihnen seien durch altersspezifische Gesundheitsprobleme, z.B. auch verbunden mit Klinikaufenthalten, Erinnerungen an sexualisierte Gewaltübergriffe in der lang zurückliegenden Vergangenheit aktiviert worden, was zu großen Verunsicherungen führte.
„Wir gehen davon aus, dass die Risikolage von Frauen im Hinblick auf Gewalt zusätzlich verschlechtert wird durch gesamtgesellschaftliche bzw. kulturelle Veränderungen der letzten Jahre, wie etwa Inflation, knapper erschwinglicher Wohnraum, (gefühlte) Kriegsbedrohung, politische Radikalisierung in der Breite, Verhärtung und Brutalisierung von öffentlichen Diskursen und dem allgemein gesellschaftlichen Klima.
Mit besonderer Besorgnis beobachten wir aggressive antifeministische Rückentwicklungen in inzwischen leider relevant gewordenen Teilen des politischen Spektrums, und auch der Gesellschaft insgesamt. Besonders erwähnenswert ist hier auch der virtuelle Raum, in dem geschlechtsstereotype Rollenbilder wiederbelebt und sogar radikalisiert, wiederholt und multipliziert werden“ berichtet Miriam Kötter (34), Vorsitzende des Vereins „Frauen für Frauen e.V.“
Die Mitarbeiterinnen der Frauenberatungsstelle Gütersloh erleben jeden Tag, dass Gewalt viele negative Auswirkungen hat; auf die einzelnen betroffenen Personen, auf die Familiensysteme – insbesondere auf die Kinder – und es gibt gesamtgesellschaftliche Folgekosten. „Wir beobachten, dass viele Frauen bei Grenzüberschreitungen und auch bei Übergriffen verstummen. Schuld- und Schamgefühle verhindern zu oft den Schritt, sich Unterstützung zu suchen, der dadurch als Unmöglichkeit gefühlt wird und nicht in Betracht kommt, was langfristig in die verschiedensten Formen von Erkrankung führt“ fasst Kötter abschließend zusammen.
Falls Sie die Arbeit der Frauenberatungsstelle und Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt unterstützen möchten, können Sie dies mit einer Spende auf das Konto des Fördervereins tun: Frauen für Frauen e.V. Gütersloh, Sparkasse Gütersloh, IBAN: DE13 4785 0065 0007 0013 58.
Das Team der Frauenberatungsstelle v.l.: Katharina Fleiter, Hanna Küsgen-Schwieters, Marielle Kulzer und Miriam Kötter. Es fehlen Karen Neumeyer,Sabine Berger und Alina Skobowsky-Natawan.
Wir haben den Dachverband der autonomen Frauenberatungsstellen e.V. bei der Schwerpunktveranstaltung „Gewaltschutz für alle- Fokus vulnerable Zielgruppen“ im Rahmen von „NRW gemeinsam gegen Gewalt- Landesaktionsplan zur Umsetzung der Istanbul-Konvention“ am 07.07. in Düsseldorf vertreten.
Uns, Andrea Stolte aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis und Karen Neumeyer aus Gütersloh, war es sehr wichtig die Bedarfe und Bedürfnisse von Mädchen und Frauen mit Behinderungen, mit Besonderheiten in ihrer Biographie und von Mädchen, jungen Frauen und LBTIQ*-Frauen in dieser Veranstaltung zu artikulieren, auszudrücken und sichtbar zu machen, damit diese in Zukunft besser geschützt sind. Wir haben im Vorfeld in unseren Praxisfeldern mit Mädchen und Frauen dieser Gruppen sowie mit unseren Kolleginnen aus allen Beratungsstellen gesprochen, um für Mädchen und Frauen eine wirkliche Stimme sein zu können.
Kürzlich hatten wir wieder ein sehr produktives Treffen mit den Vorstandsfrauen vom Soroptimist Club International Gütersloh (SI). In Kooperation mit SI, der VHS Gütersloh, der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten und dem Theater Gütersloh sind wir mitten in den Vorbereitungen unserer Veranstaltungsreihe zum Thema Wut anlässlich des 35. Geburtstags der Frauenberatungsstelle.
Die beiden gemeinsam organisierten Hauptveranstaltungen der Reihe sind unsere Vernissage mit anschließender Ausstellung der Fotoreihe „Die Wut ist weiblich“ von der Aachener Künstlerin @fotografin_rosa_engel und der Filmabend mit der isländischen Dokumentation „Ein Tag ohne Frauen“. Merkt euch/merken Sie sich also schon mal den 30. Oktober und den 12. November 2025 vor.
Weitere Informationen zu diesen beiden Events und den weiteren Veranstaltungen des Begleitprogrammes findet ihr /finden Sie demnächst hier und auf unserer Webseite. Wir freuen uns sehr, dass sich aus den ersten Treffen im vergangenen Jahr mit den Vorstandsfrauen von SI so eine schöne Kooperation entwickelt hat. Foto aufgenommen von Doris Pieper (SI-Club Gütersloh Programmdirektorin)
Der Ehemann der Frau, die im Oktober 2024 in einem ausgebrannten Auto an einer Gütersloher Tankstelle tot aufgefundenen wurde, wurde nach neuen Ermittlungsergebnissen festgenommen. Einem neuen Guthaben zufolge, soll die Frau bereits vor dem Brand tot gewesen sein (Quelle WDR 26.06.25). Damit wäre es ein Femizid, also Mord an einer Frau, weil sie eine Frau ist.
Wir als Frauenberatung und Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt Gütersloh sind sehr erschüttert, wütend und traurig von der Nachricht, dass wahrscheinlich wieder eine Frau im Kreis Gütersloh durch ihren (Ex-)Partner ermordet wurde. Unsere Anteilnahme gilt den Angehörigen und Freund*innen der Toten. Dieser Fall zeigt wieder die dringende Notwendigkeit der verbindlichen Umsetzung der Istanbul-Konvention durch strukturelle Maßnahmen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen!
Gemeinsam als Frauenberatungsstellen OWL kamen wir @frauenberatung_notruf_hf am Donnerstag bei @frauenberatung_lilith in Paderborn in den Austausch über diverse Themeninhalte.
Uns als Fachfrauen ist es besonders wichtig im regelmäßigen Kontakt zu sein und über aktuelle Aktionen und Veranstaltungen wie auch konkrete Beratungsinhalte zu sprechen.
Gestern waren Bea und Bega von @streetworkguetersloh in der Frauenberatungsstelle Gütersloh. Sie wollten unsere Arbeit kennen lernen und haben auch sich und ihre tolle Arbeit mit jungen Menschen von 14 bis 26 Jahren an verschiedenen Orten in Gütersloh vorgestellt.
… hat es uns wieder großen Spaß gemacht, beim Tag der Vielfalt / Gütersloh verliebt sich dabei zu sein! An diesem Nachmittag konnten wir einmal mehr zeigen, wie vielfältig Gütersloh ist und dass es hier keinen Platz für Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit gibt!
Ein herzliches Dankeschön an die vielen Mitveranstalter*innen, @nadumusik für die super musikalische Begleitung und Moderation, die Tanzgruppen des DJK Gütersloh für die tollen Tanzeinlagen und die vielen interessierten Besucher*innen für die gute Laune und die vielen schönen Gespräche!
Am 17. Mai, dem Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT), erinnern wir mit vielfältigen Aktionen an den 17. Mai 1990, als die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität endlich von der Liste der psychischen Krankheiten strich. Doch auch heute noch wird das Recht vieler queerer Menschen auf ein selbstbestimmtes Leben weltweit in Frage gestellt – in mehr als 130 Ländern ist gleichgeschlechtliche Liebe nach wie vor strafbar.
In Gütersloh setzen wir ein klares Zeichen für mehr Sichtbarkeit und für die Rechte der queeren Community! Auch in diesem Jahr finden rund um den 17. Mai wieder die „Aktionstage für Vielfalt und gegen Queerfeindlichkeit“ statt. Der Höhepunkt ist der PrideDay am Mittwoch, den 07. Mai, von 15.00 bis 18.00 Uhr auf dem Berliner Platz.
Mehr Infos zum Programm gibt es unter www.gt-verliebtsich.de.
Wir als Frauenberatung/Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt in Gütersloh positionieren uns klar gegen jegliche Form von Diskriminierung und für Vielfalt und werden zusammen mit den Kolleginnen von @trotz.allem.gt auch vor Ort beim PrideDay sein! Schaut gerne vorbei!
Lasst uns gemeinsam für eine Welt ohne Diskriminierung und mit mehr Respekt für alle eintreten!
Heute war Ricarda Kluge, Suse-Projektkoordinatorin des @bff_gegengewalt (Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe) zum Projektauftakt bei uns in der Frauenberatung zu Besuch.
Ricarda greift auf u.a. langjährige Praxiserfahrung in der Begleitung von Stärkungsprozessen von Frauenbeauftragten in der Eingliederungshilfe zurück. Mit ihrer Expertise ist sie für uns, als ausgewählter Projektstandort, und natürlich für die gesammelten Modellstandorte eine wertvolle Ansprechpartnerin u.a. in Koordinierungsprozessen.
Gemeinsam mit Ricardas Perspektive auf das Projekt haben wir uns angeschaut, wie eine Ausgestaltung dessen, für uns als Modellstandort, aussehen könnte und welche möglichen Handlungsschritte es dafür bedarf. Es war ein sehr motivierender und wertschätzender Austausch und wir freuen uns auf den weiteren Prozess!
Im Auftrag der Gleichstellungsbeauftragten im @kreis_guetersloh_ haben wir zusammen mit Kirstin Bernstein-Rivers vom Opferschutz der Polizei vergangene Woche zwei Online-Schulungen zu „Sexualisierter Belästigung und Übergriffen in Bädern“ für das Bäderpersonal im Kreis Gütersloh gegeben. Uns hat die Schulung viel Spaß gemacht! Wir bedanken uns herzlich für die angeregte Diskussion!
Heute war Irmhild Plauschinn von der VHS Gütersloh bei uns in der Frauenberatungsstelle. Wir haben über die Planung der zwei Wendo-Kurse im Schuljahr 2025/2026 gesprochen.
Außerdem haben wir Ideen für weitere Kooperationsveranstaltungen in 2025 und 2026 gesammelt. Weitere Infos findet ihr/ finden Sie wenn es so weit ist auf diesem Kanal oder auf der Webseite.
Eine Veranstaltung in Kooperation u.a. mit der VHS Gütersloh, auf die wir schon einmal hinweisen wollen, ist die Vernissage „Die Wut ist weiblich“ am 30. Oktober 2025 mit Fotografien von Rosa Engel @fotografin_rosa_engel, die Auftakt zu weiteren Veranstaltungen im Rahmen von unserer Feier anlässlich 35 Jahren Frauenberatungsstelle ist.
Sehr gerne möchten wir unsere aktualisierte Postkarte der Frauenberatungsstelle und Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt und der Fachstelle Gewaltschutz inklusiv vorstellen.
Uns ist es ein Anliegen eine Sichtbarkeit unserer Arbeit mit Mädchen und Frauen zu schaffen, um für das Thema Gewalt zu sensibilisieren und von Gewalt Betroffene zu empowern.
Auch unsere Webseite wird regelmäßig aktualisiert und bildet die Vielfältigkeit unserer Arbeit ab. Eine adäquate Ausführung dieser Arbeit bedarf fortwährend Unterstützung und wir freuen uns sehr über Spenden.
Mehrere interessierte Frauen nahmen an der Fragerunde rund um Trennung und Scheidung mit der Familienrechtsanwältin Beatrix Höddinghaus und unserer Kollegin Karen Neumeyer teil.
Die Abendveranstaltung fand im Rahmen des Frauen-Kalenders rund um den 08. März mit dem Titel: „200 Jahre Stadtrechte – und die Rechte von Frauen“ statt.
Uns wurde Mal wieder deutlich, wie wichtig diese Angebote sind, wo sich Frauen in einem geschützten Raum über die verschiedenen Schritte einer Trennung informieren können. Diskutiert wurde, was eigentlich der erste Schritt dafür ist, z. B der Entschluss, sich über die Rechte von getrenntlebenden Frauen zu informieren. Und natürlich ging es um die Frage “ Was steht mir eigentlich an Unterhalt zu?“ Auch die Erfahrung, dass Frauen sich gegenseitig stützen, war ein wichtiger Teil des Abends.
Wir, die Mitarbeiterinnen der Frauenberatung, unterstützen Sie gerne bei Ihrem ganz individuellen Weg. Gerne können Sie auch unsere Rechtsberatungstermine mit der Anwältin Beatrix Höddinghaus, die einmal im Monat dienstags zu uns kommt, bei uns in Anspruch nehmen.
Es war ein wundervoller Clubabend der Soroptimistinnen Gütersloh bei uns in den Räumlichkeiten der Frauenberatungsstelle.
Uns als Team war es eine Herzensangelenheit, unsere wertvolle und immerwährend herausfordernde Arbeit mit Mädchen und Frauen vorzustellen.
In einem empowernden und ressourcenstärkenden Austausch sind wir fachlich in sensible Themen der Frauenberatung eingestiegen und haben uns gemeinsam auf den Weg begeben, Gewaltdynamiken und etwaige Handlungsschritte zu verstehen.
Resümee des Abends: Viel neuer Input und ein bestärktes, kraftvolles Gefühl, sich für von Gewalt betroffene Mädchen und Frauen fortwährend einzusetzen.
Schauen Sie ergänzend auch gerne hier vorbei:
https://clubguetersloh.soroptimist.de/ueber-uns/aktivitaeten/frauenberatungsstelle
Eine Woche nach dem Weltfrauenkampftag fand letzten Samstag unser zweiter WenDo-Workshop für Frauen mit und ohne Behinderungen statt. Angeleitet durch die Kursleiterin Frau Dr. Rosa Schneider konnten hier 12 Frauen ihre individuellen, körperlichen Mittel und Techniken zur Selbstbehauptung und Selbstverteidigung erkunden und stärken.
Neben viel Freude und Spaß konnten die Frauen sich hierbei, in einer Altersspanne über drei Generationen hinweg, gegenseitig empowern und Gemeinschaft, Solidarität und Stärke erfahren.
Auch dieser WenDo-Workshop war eine Kooperationsveranstaltung der Gleichstellungsstelle @stadtguetersloh, der Frauenberatung und Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt Gütersloh @frauenberatung_guetersloh und der @vhs.guetersloh .
Unser nächster WenDo-Workshop für Frauen mit und ohne Behinderung wird im November stattfinden und ist ab Mitte Juli buchbar unter www.vhs-gt.de
Wir waren gemeinsam unterwegs, um für das Thema zu sensibilisieren und mögliche Handlungsschritte sichtbar zu machen.
Für euch ein Einblick über die Seminarinhalte:
Diese Fortbildung richtet sich an Führungskräfte, Vorgesetzte, Beschäftigte in der Personalverwaltung, Ausbildende, Mitglieder des Betriebs- bzw. Personalrats sowie Gleichstellungsstellen und Frauenbeauftragte, zur Umsetzung des AGG § 12 „Vorbeugende Maßnahmen“.
Für weitere Informationen, wie z.B. Honorarkosten, können Sie uns gerne telefonisch oder per E-Mail kontaktieren.
Die Broschüre ist unter dem Reiter „Infomaterial“ auf dieser Webseite zu finden.
Pressehinweis:
Wir haben heute zu einem spannenden fachlichen Austausch über ein Tool zur Identifizierung und Bearbeitung von Hochrisikofällen bei häuslicher Gewalt bei uns in der Beratungsstelle eingeladen.
1600 EUR haben die Strickfrauen bei ihrem dreitägigen Verkauf ihrer Strickprodukte auf dem Weihnachtsmarkt im Dezember 2024 eingenommen. Gespendet wird an die Frauenberatung/ Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt, Frauen- und Kinderschutzhaus und Kinderschutzbund in Gütersloh. Die Stricklieseln, das sind fünf Frauen aus dem Kreis Gütersloh, treffen sich seit Beginn der Corona-Pandemie vor fünf Jahren, regelmäßig zum Stricken. Frau Beate Kaupenjohann berichtet, dass es allen ein Herzensanliegen war, dass der Erlös an diese drei Institutionen in Gütersloh geht, die sich für von Gewalt betroffene Frauen, Kinder und das Wohl von Familien einsetzen.
Die Strickgemeinschaft freut sich, dass ihre Strickwaren, Socken, Handwärmer, Schals etc. so guten Anklang gefunden haben und sie nun Frauen, Kindern und Familien, die sich ein Leben frei von Gewalt und ein konstruktives Familienleben wünschen, unterstützen können. „Uns war es auch sehr wichtig mit Menschen auf dem Weihnachtsmarkt über die Situation von Frauen und Kindern zu reden, die sich in Dynamiken von häuslicher Gewalt befinden. Viele Menschen wissen einfach gar nicht, dass Psychoterror und ständiges Beleidigen auch Formen häuslicher Gewalt sind,“ meint Frau Ursula Teuscher. So wurden neben der Verkaufsberatung viele Informations-Flyer der Frauenberatung, des Frauen- und Kinderschutzhaus und des Kinderschutzbundes verteilt, um Gütersloher und Gütersloherinnen über Beratungs- und Zufluchtsmöglichkeiten für Betroffene zu sensibilisieren.
Hanna Brormann, Karen Neumeyer und Burkhard Martin nehmen die Spende stellvertretend für die Institutionen freudig an: „Dankeschön an Sie Alle. Wir sind auf Spenden angewiesen, um unsere Arbeit durchführen zu können. Und wichtig ist für uns auch Ihr Engagement. Gewalt geht uns alle an. Jeder Mensch, der weiß, welches Unterstützungsnetzwerk es für Betroffene von Gewalt gibt, trägt mit dazu bei Gewalt zu stoppen.“
Die Frauenberatung und Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt, das Frauen- und Kinderschutzhaus Gütersloh sowie der Deutsche Kinderschutzbund Gütersloh KV e.V. bedanken sich herzlich für die großzügige Spende – ein starkes Zeichen der Solidarität und Unterstützung, das zeigt, wie wichtig Zusammenhalt in unserer Gesellschaft ist.
Die Stricklieseln freuen sich über Wollspenden, damit sie die Spendenaktion auch nächstes Jahr wieder durchführen können. Kontakt: u.th55@web.de
Personen auf dem Foto von links nach rechts: Marielle Kulzer (Frauenberatung GT); Ursula Thomas (Stricklieseln); Friedl Bednarzik (Stricklieseln); Burkhard Martin (Kinderschutzbund); Beate Kaupenjohann (Stricklieseln); Hanna Brormann (Frauen- und Kinderschutzhaus); Sarah Minich (Frauen- und Kinderschutzhaus); Karen Neumeyer (Frauenberatung) GT)/ Vorne: Edith Zillich (Stricklieseln); Ursula Teuscher (Stricklieseln)
Es haben sich am Sonntag zum Thema „Gute Gründe wütend zu sein“ zahlreiche Interessierte im BellZett in Bielefeld zusammengefunden.
Akteur*innen wie Katja Kolodzig vom BellZett e.V., Beatrice Tappmeier vom Feministisches Netzwerk Bielefeld und Autonomes Frauenhaus, Prof. Dr. Barbara Thiessen von der Universität Bielefeld sowie zwei Vertreterinnen der Bielefelder Regionalgruppe von Care Revolution wurden für thematischen Input eingeladen.
In einem regen Austausch wurden über Gewalt gegen Frauen und unbezahlte Care Arbeit, insbesondere im Zusammenspiel Wut, als Motivations- und Energieträger zu nutzen, gesprochen.
Anlehnend daran möchten wir auf unsere Fotoausstellung „Die Wut ist weiblich“ mit Bildern der Künstlerin Rosa Engel und diversen Veranstaltungen mit dem Titel „35 Jahre Frauenberatungsstelle und 200 Jahre Gütersloh: Wut als Antriebsfeder und Widerstandskraft gegen Antifeminismus“ vom 30.10.-25.11.2025 hinweisen, welche in Kooperation mit Soroptimist Club Gütersloh, der VHS Gütersloh sowie der Stadtbibliothek gestaltet wird.
Auf dem Weihnachtsmarkt in Gütersloh verkauft heute eine Gruppe von Frauen „die Stricklieseln“ ihre bunten, wunderbaren Strickwaren…und wir, die Frauenberatung und das Frauenhaus erhalten den Erlös. Wir bedanken uns für soviel Engagement, Herzlichkeit, Kreativität und Mitgefühl für Frauen, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden.
Gemeinsam trafen sich am 23.11. vielfältige Akteur*innen in der Gütersloher Innenstadt um aufmerksam zu machen! 155 Paar Schuhe verteilt in der Fußgängerzone, die die Aufmerksamkeit auf Frauen richten, die durch einen Femizid in Deutschland ihr Leben gelassen haben. Femizid bedeutet Tode von Frauen durch (Ex-)Partner.
Gütersloh (gpr). Am Montag, 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, zeigt die Stadt Gütersloh erneut Flagge gegen Gewalt an Frauen. Wie in den vergangenen Jahren auch, werden an verschiedenen öffentlichen Gebäuden, darunter dem Rathaus und der Stadthalle, Fahnen gehisst. Die Flagge der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes mit dem Slogan „Frei leben ohne Gewalt“ wird vom 11. bis zum 27. November sichtbar sein, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu setzen. Diese Gewalt betrifft alle sozialen Schichten und ist unabhängig von Einkommen, Beruf, Bildungsstand oder Nationalität. Auch in Deutschland nimmt die Gewalt gegen Frauen zu: 2023 wurden 132.966 Frauen Opfer von Gewalt durch ihren Partner oder Ex-Partner, was einem Anstieg von 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im Jahr 2022 gab es im Kreis Gütersloh 579 Fälle häuslicher Gewalt.
„Das Problem an diesen Zahlen ist, dass damit die psychische Gewalt gegen Frauen nicht erfasst wird“, erklärt Sabine Berger von der Frauenberatungsstelle. „Verfolgen, nieder- oder schlechtmachen, einschüchtern oder bedrohen, sind Strategien, die vom Ex-Partner ausgeübt werden“, erläutert sie. „Mit unserem kostenfreien und anonymen Beratungs- und Unterstützungsangebot, haben wir 703 Frauen in 2023 erreicht und damit mehr Frauen als vor der Corona-Pandemie.“
Die Kampagne zum Thema Nachtrennungsgewalt – Gewalt, die Frauen nach einer Trennung durch ihre Ex-Partner erleben, ist daher besonders wichtig. Diese Form der Gewalt dient häufig dazu, Macht und Kontrolle über die Frau zu behalten und äußert sich sowohl physisch als auch psychisch. Die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses Gütersloh betonen, dass betroffene Frauen oft unter großer Angst, Depressionen und Belastungen leiden, während sie versuchen, sich vor weiteren Übergriffen zu schützen. Eine besonders gefährliche Phase im Leben einer Frau ist der Moment, in dem sie die Trennung von ihrem Partner ankündigt oder umsetzt, so die Frauenberatung. In dieser Phase ereignen sich auch viele Femizide, also Morde an Frauen durch Partner oder Ex-Partner. Wird ein Kind in die Trennungssituation einbezogen, verschärft sich die Lage oft, da Kinder als Druckmittel eingesetzt werden. Zudem erschweren rechtliche und finanzielle Manipulationen den betroffenen Frauen das tägliche Leben.
„Gewalt gegen Frauen ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, das nicht ignoriert werden darf“, sagt Henning Matthes, Erster Beigeordneter und Beigeordneter für den Bereich Soziales bei der Stadt Gütersloh. „Frauen sollen wissen, dass sie in der Gemeinschaft Unterstützung finden und nicht allein sind. Um sicherzustellen, dass Frauen – insbesondere nach einer Trennung – in Sicherheit leben können, sind neben individuellen Hilfsangeboten auch tiefgreifende strukturelle Veränderungen und ein Umdenken in der Gesellschaft erforderlich“, so Matthes.
„Fachkräfte wie Polizei und Justiz müssen besser geschult und sensibilisiert werden, um den komplexen Dynamiken von Nachtrennungsgewalt und Täterstrategien gerecht zu werden“, ergänzt Sabine Berger von der Frauenberatungsstelle.
Die Frauenberatungsstelle und das Frauenhaus Gütersloh bieten betroffenen Frauen Schutz und Unterstützung, aber auch Angehörige können sich dort beraten lassen. „Fortschritte im gesellschaftlichen und politischen Bereich, wie das Gewalthilfegesetz und Empfehlungen von Menschenrechtskomitees, sollen den Schutz von Frauen und Kindern weiter verbessern“, betont Inge Trame, Gleichstellungsstellungsbeauftragte der Stadt Gütersloh. Weitere Informationen und Hilfsangebote finden Betroffene und Interessierte unter www.gleichstellungsstelle.guetersloh.de.
Zahlen und Fakten:
Im Jahr 2023 wurden 256.276 Menschen in Deutschland Opfer häuslicher Gewalt, wovon 70 Prozent Frauen waren. Dies stellt einen Anstieg von 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar. 167.865 Personen, etwa 65,5 Prozent, erlebten Partnerschaftsgewalt. Von den Opfern dieser Gewaltformen waren 79,2 Prozent Frauen, während 77,6 Prozent der Tatverdächtigen Männer waren (Quelle: Lagebild Häusliche Gewalt 2023).
Herausgeber: Stadt Gütersloh, Fachbereich Zentrale Öffentlichkeitsarbeit, Berliner Straße 70, 33330 Gütersloh,
Telefon 05241/822262.
Diese Woche hatten wir Besuch von den Frauenbeauftragten vom Wertkreis Stefanie Reker und Sabrina Poleikhoff sowie ihrer Vertrauensperson Daniela Harvey.
Es war wieder einmal ein toller, hilfreicher Austausch. Wir haben über gemeinsame Projekte und Ideen für 2025 gesprochen, wie das Thema „Geschlechtliche Vielfalt“ und wie wir uns eine Gesellschaft wünschen, in der Menschen sich wertgeschätzt und unterstützt fühlen angeregt diskutiert.
Wir sind dankbar für diese wertvolle Kooperation und freue uns bereits auf den nächsten Termin.

„Es war für mich sehr wichtig zu wissen, wie meine Rechte am Arbeitsplatz aussehen, falls ich jemals dort mit Belästigung konfrontiert sein sollte. Es ist gut zu wissen, dass es Hilfe gibt und man, obwohl man als Auszubildende ja ganz neu ist, solche Vorfälle melden und sich wehren darf “, sagt Anna S.* (Name geändert), Schülerin in einer Berufsschulklasse am EMS-Berufskolleg in Rheda-Wiedenbrück im Kreis Gütersloh. Ihre Worte spiegeln eine wachsende Notwendigkeit wider: Aufklärung und Prävention gegen sexuelle Belästigung und Gewalt am Ausbildungs- und Arbeitsplatz.
In einer bemerkenswerten Kooperation zwischen der Frauenberatung und der Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt Gütersloh und dem EMS-Berufskolleg wurde ein innovatives Projekt ins Leben gerufen, das genau diese Bedürfnisse adressiert. Gemeinsam werden regelmäßig Workshops in Schulklassen durchgeführt, um Auszubildende für das Thema sexuelle Belästigung am Ausbildungs- und Arbeitsplatz zu sensibilisieren.
Die Workshops sind Teil eines umfassenden Programms, das darauf abzielt, junge Menschen über ihre Rechte aufzuklären, sie zu stärken und ihnen zu zeigen, wo sie Hilfe bekommen können. Besonders junge Frauen sollen erkennen, dass sie nicht allein sind und dass es konkrete Unterstützungsmöglichkeiten gibt, denn Studien zeigen, dass insbesondere junge Frauen zwischen 16 und 24 Jahren am häufigsten von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz betroffen sind.
„Die Zusammenarbeit zwischen der Schulsozialarbeit und der Frauenberatungsstelle ist hervorragend“, betont die Schulleiterin des EMS-Berufskollegs Stefanie Ebbesmeier: „Unsere Schülerinnen und Schüler wissen jetzt, an wen sie sich wenden können und welche Schritte sie unternehmen müssen, wenn sie mit Belästigung konfrontiert werden.“ Die Veranstaltungen bieten zudem Raum für Austausch und Diskussion, was von den Teilnehmerinnen sehr geschätzt wird.
Ein weiterer Schwerpunkt der Workshops liegt auf dem Thema Gewalt in Paarbeziehungen. Hier lernen die Teilnehmenden, Warnsignale zu erkennen und sich frühzeitig Hilfe zu holen. „Viele junge Frauen sind sich der Risiken und Anzeichen von Gewalt in Beziehungen nicht bewusst“, erklärt Karen Neumeyer, Mitarbeiterin der Frauenberatungsstelle Gütersloh. „Wir möchten ihnen Werkzeuge an die Hand geben, um sich selbst zu schützen und zu wissen, dass sie Unterstützung finden können.“ Auch über den Workshop hinaus bleiben die Fachfrauen der Frauenberatungsstelle Gütersloh ansprechbar für die Schülerinnen. In Kooperation mit der Schulsozialarbeit werden Beratungsfälle auf Wunsch eng begleitet und unterstützt.
Die Resonanz auf das Programm ist positiv. „Es ist ermutigend zu sehen, wie offen die Schülerinnen über diese wichtigen Themen sprechen“, sagt Alina Skobowsky-Natawan, Mitarbeiterin der Frauenberatungsstelle Gütersloh. „Die Workshops bieten nicht nur wertvolle Informationen, sondern auch die Möglichkeit, sich in einem sicheren Raum auszutauschen. Es ist wichtig für junge Frauen, diesen Raum zu haben und zu merken, dass sie mit vielen Themen nicht alleine sind.“
In Zeiten, in denen das Bewusstsein für sexuelle Belästigung und Gewalt am Arbeitsplatz sowie in privaten Beziehungen wächst, setzt das EMS-Berufskolleg gemeinsam mit der Frauenberatung und Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt Gütersloh ein starkes Zeichen. Sie zeigen, dass Prävention und Aufklärung die besten Mittel sind, um junge Menschen zu stärken und zu schützen.
„Es ist unser Ziel, dass jede Schülerin und jeder Schüler gut informiert und selbstbewusst in die Arbeitswelt startet“, fasst Franziska Linnemann von der Schulsozialarbeit (AWO Kresiverband GT) zusammen. „Nur so können wir einen Beitrag zu einer sichereren und respektvolleren Gesellschaft leisten und wir glauben, dass Prävention ein wesentlicher Faktor für das Wohlergehen und den beruflichen Erfolg junger Menschen ist.“
Als Reaktion auf den steigenden Bedarf erweitert die Frauenberatungsstelle Gütersloh nun ihr Konzept und bietet Schulungen für Arbeitgebende zum Thema an, um auf Leitungsebene sichere Strukturen für ihre Angestellten und für einen gewaltfreien Ausbildungs- und Arbeitsplatz zu schaffen. Bei Bedarf ist die Frauenberatung und Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt ansprechbar unter der Telefonnummer 05241 250 21.

(v.l.): Leah Aulenbach (SSA, Ems BK), Franziska Linnemann (SSA, Ems BK), Alina Skobowsky-Natawan (Frauenberatungsstelle GT), Karen Neumeyer (Frauenberatungsstelle GT) und Achim Wörmann (Stellvertretender Schulleiter)


Autorin: Danielle Dörsing



Die Integrationsagentur, die Gleichstellungsstelle der Stadt Gütersloh und die Frauenberatungsstelle Gütersloh bieten in Kooperation einen Workshop zum Thema Catcalling für Mädchen* und junge Frauen* im Alter von 16-21 Jahren an.




Wir hatten mit den Vorstands-Mitglieder-Frauen des Clubs Soroptimist International Gütersloh (SI-Club Gütersloh) ein erstes Arbeits Kooperationstreffen. An einem heißen Sommertag haben wir Pläne für den November 2025 gemacht. Und die Ideen sind von uns allen nur so gesprudelt.Schon mal soweit:
Wir werden zusammen 35 Jahre Frauenberatungsstellen-Arbeit in Gütersloh mit einem Event für alle Gütersloherinnen und Gütersloher feiern. Und das in dem Jahr, in dem die Stadt Gütersloh 200 Jahre Stadtrechte festlich begeht. Es wird spannend. Wir freuen uns riesig- danke liebe Vorstandsfrauen vom SI-Club Gütersloh für so ein spaßmachendes und erfolgreiches Arbeitstreffen.
Und wir halten Euch natürlich auf dem Laufenden, was wir so gemeinsam planen….
soroptimist_international_gt


Frauen auf dem Foto (Arbeitstreffen eins) von links nach rechts:
Malene Lomholt-Busch (SI-Club Gütersloh Programmassistentin), Alina Skobowsky-Natawan (Frauenberatung Gütersloh), Sabine Berger (Frauenberatung Gütersloh), Karen Neumeyer (Frauenberatung Gütersloh), Marielle Kulzer (Frauenberatung Gütersloh), Ute Meier-Scheinert (SI- Club Gütersloh Präsidentin).
Doris Pieper ( SI- Club Gütersloh Programmdirektorin) macht das Foto.






Am 15.05. auf dem Berliner Platz. Viele tolle Aktionen rund um das Thema Vielfalt und gegen Diskriminierung. Wir freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr!
@gtverliebtsich

Im Zeitraum um den 17. Mai gibt es jedes Jahr weltweit viele Aktionen, Demos und Kundgebungen, um auf die Diskriminierung von LGBTQIA*-Menschen aufmerksam zu machen.
Es wird demonstriert für die Gleichberechtigung und Teilhabe aller Menschen, unabhängig von sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität und somit ganz klar gegen Queerfeindlichkeit und Heteronormativismus!
Wir als Frauenberatung/Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt in Gütersloh positionieren uns klar gegen jegliche Form der Diskriminierung und für Vielfalt und gehören zum Netzwerk „Gütersloh ver/liebt sich“.
Es gibt dieses Jahr ein tolles Programm zu den Aktionstagen Vielfalt und viele wichtige Informationen.
Schaut vorbei auf @gtverliebtsich und unter www.gt-verliebtsich.de







Im Bild von links: Lea Faulhammer (Partnerschaft für Demokratie SHS), Reiner Rösch-Lamberts (Rhythmus Filmtheater), Frank Rölke (Rhythmus Filmtheater), Sabine Berger (Frauenberatung und Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt Gütwrsloh) und Barbara Fleiter (Gleichstellungsstelle SHS).
Heute waren wir im DM vertreten und haben dem Tag ordentlich Schwung gegeben. Die Besucher*innen des DM´s haben das Glücksrad gedreht und durften verschiedene Fragen rund um den Internationalen Frauentag beantworten.
Mit Freude wurden DM-Produkte wie auch Gadgets der Frauenberatungsstelle/Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt erworben.
Wir bedanken uns für den tollen Tag bei den Kolleginnen des DM´s und freuen uns auf weitere gemeinsame Aktionen.





Alle rund 90 Mitgliedseinrichtungen der Landesvertretungen für die autonomen Frauenhäuser, Frauenberatungsstellen und Frauen-Notrufe in NRW unterstützen von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen. Der Bedarf nach Unterbringung, Beratung und Begleitung der Betroffenen steigt jährlich und stetig an.
Die von der Politik des Landes gefassten Beschlüsse zur finanziellen Unterstützung dieser Hilfsangebote für 2024 bis 2027 decken dabei nur einen Teil der tatsächlichen Kosten. Den immer größer werdenden „Rest“ zur existenziellen Absicherung der Einrichtungen müssen die gemeinnützigen Trägervereine selbst beschaffen – durch Spenden, Projektanträge oder Verhandlungen mit anderen, beispielsweise kommunalen, Fördergebern/Fördergeberinnen. Wobei es keine gesetzliche Verpflichtung zur Finanzierung für die Hilfen gibt!
Bereits im Sommer 2023 hatten sich die Einrichtungen mit Eilbriefen und Stellungnahmen an die Politik und das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes NRW gewandt. Die Kostensteigerungen und vor allem Tariferhöhungen für die beschäftigten Fachkräfte in den Einrichtungen lassen keinerlei Spielraum mehr zu. Die größtenteils ehrenamtlichen Vorstände übernehmen immer höhere Belastungen und gehen Risiken ein – für eine Aufgabe, für die Staat und Gesellschaft aus Sicht aller Akteurinnen zumindest die finanzielle Sicherheit liefern müssten!
Schon jetzt gibt es einzelne Einrichtungen, die als Konsequenz der mangelhaften Finanzierung Beratungsstunden abbauen oder sogar Personalstellen streichen müssen. Und es ist absehbar, dass immer größer werdende Defizite nicht ausgeglichen werden können. Sollen sich die Mitarbeiterinnen und ehrenamtlich Aktiven jetzt auf die Suche nach neuen Geldquellen machen? Sollen Sie dafür die Beratungsangebote ruhen lassen?
Oder sollen sie – wie bisher nach dem Leitsatz „Die Unterstützung der Betroffenen hat Vorrang.“ weiter beraten, unterbringen und begleiten und damit die Existenz von ganzen Einrichtungen aufs Spiel setzen? In der Konsequenz werden immer mehr gewaltbetroffene Frauen und Mädchen vor verschlossenen Türen stehen.
Die Beraterinnen werden durch diese Konfliktspirale immer weiter belastet: Sie erleben tagtäglich die Not der Betroffenen, die dringend Hilfe brauchen. Sie erleben ihre eigenen Grenzen durch die grundsätzlich fehlenden Personalkapazitäten. Sie erleben dauerhaft die permanente Unsicherheit bis hin zur existenziellen Bedrohung ihres Arbeitsplatzes.
Die Aktiven in den Einrichtungen der Frauenhilfeinfrastruktur in NRW haben über Jahrzehnte ihre Energie und Kräfte dafür eingebracht, dass von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen die ihnen zustehende Hilfe auch erhalten. Ihnen wurde in der Vergangenheit und wird jetzt immer weiter zugemutet und aufgebürdet, Lösungen für gesamtgesellschaftliche Probleme zu finden und gleichzeitig auch noch die Konsequenzen aus Mangel und Überlastung zu tragen.
Dabei werden viele Verantwortliche aus Politik und Gesellschaft nicht müde, die Arbeit von Frauenhäusern, Frauenberatungsstellen und Frauen-Notrufen öffentlich zu würdigen und ihre Bedeutung für alle in NRW lebenden Menschen hervorzuheben. Diese Bedeutung zu sehen bildet aber nur die Basis für Entscheidungen und Handlungen, die folgen müssen.
Sollte die Landesförderung im gesamten Aufgabenbereich zur Unterstützung der von Gewalt betroffenen Frauen und Mädchen in NRW nicht zeitnah, verbindlich und planbar nachgebessert werden, wird die Fraueninfrastruktur landesweit strukturell mit ihren Hilfsangeboten in ihrer Existenz gefährdet! Dieser verheerenden Entwicklung müssen politische Maßnahmen entgegengesetzt werden!
Wir fordern die Politik und das zuständige Ministerium zur BEDENKZEIT auf! Jetzt handeln!
Quelle: Presseinformation: Dachverband der autonomen Frauenberatungsstellen NRW e.V.








Bis zum 20. November 2023 wurden laut unserem Kenntnisstand in Deutschland in diesem Jahr bereits 98 Frauen ermordet.
2 dieser Frauen kamen aus dem Kreis Gütersloh.
Jedes dieser Kreuze auf dem Bild symbolisiert eine Frau, die dieses Jahr, häufig von einem (Ex-)Partner, in Deutschland getötet wurde. Seit diesem Datum sind schon zwei weitere Frauen ermordet worden, die Zahl liegt inzwischen bei 100.
Unser Verein Frauen für Frauen e.V., zu dem das Frauenhaus und die Frauenberatung/Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt Gütersloh gehören, sind fassungslos über die Gewalt, die Frauen und auch ihre Kinder in Deutschland erleiden müssen.
Alle 20 Stunden versucht ein (Ex-)Partner, eine Frau zu töten und alle 3 Tage gelingt ein solcher Mordversuch!
Im Jahr 2022 wurden weltweit so viele Frauen ermordet, wie seit 20 Jahren nicht mehr. Auch die Fallzahlen von Häuslicher Gewalt sind in Deutschland deutlich gestiegen.
Wir fordern eine radikale und konsequente Umsetzung der bestehenden Gewaltschutzgesetze und dessen Ausbau. Wir fordern ebenfalls das Mitdenken von Häuslicher Gewalt in Kindschaftsverfahren!
Und wir fordern jeden Einzelnen in der Gesellschaft auf, bei Grenzüberschreitungen und Gewalt einzuschreiten und Betroffene zu unterstützen.

Am vergangenen Dienstag, den 21.11.2023 fand die vom Grünen Frauenforum organisierte und von Andrea Blome moderierte Podiumsdiksussion im Kesselhaus der Weberei statt.
Mit dabei waren Ulle Schauws (MdB), Asha Hedayati (Anwältin und Autorin von „Die stille Gewalt“), Andreas Schröder (Einer der Opferschutzbeauftragten der Polizei Gütersloh), Inge Trame (Gleichstellungsbeauftragte Stadt Gütersloh) sowie Meike Hoffmann und Pia Kugis-Johannknecht (Frauenhaus Gütersloh) und Alina Skobowsky-Natawan (Frauenberatung / Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt Gütersloh).
Wir sind dankbar, Teil dieses besonderen und wichtigen Abends gewesen zu sein, an dem Themen wie die Anerkennung von Gewalt gegen Frauen als strukturelles Problem, eine bedarfsgerechte Finanzierung des Hilfesystems, der Kinderschutz und die konsequente Umsetzung der Gewaltschutzgesetze zentrale Themen darstellten.
Die Veranstaltung war ein toller und gelungener Auftakt und zeigt gleichzeitig: Das war nur der Anfang und es gibt noch viel zu tun und zu sprechen in der Zukunft! Wir freuen uns darauf!
Einen ausführlichen Bericht finden Sie bei den @gruene.guetersloh!
Fotos: Ebenfalls von @gruene.guetersloh !

Am Samstag, den 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen setzt Gütersloh ein klares Zeichen.
An vielen Orten in der Stadt, wie vor dem Rathaus, werden gut sichtbar Fahnen als Zeichen gegen Gewalt an Frauen gehisst.
Weiterhin finden viele interessante Veranstaltungen im November statt, die Gewalt gegen Frauen thematisieren, Betroffene stärken und über ihre Rechte und Möglichkeiten aufklären.Unser Verein, zu dem das Frauenhaus sowie die Frauenberatung / Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt gehören, positioniert sich gemeinsam gegen Gewalt an Frauen und Kindern und macht deutlich: Wir sind da, um bei dem Weg in ein gewaltfreies Leben zu unterstützen. Wir glauben dir und sind an deiner Seite.Und die Gleichstellungsbeauftragte Inge Trame verdeutlicht ebenfalls: „Jede Frau hat ein Recht auf ein Leben frei von Belästigung, übergriffigem Verhalten und Gewalt.“

Gemeinsam wurde über die Bedürfnisse und die Situation von Frauen und Kindern bei häuslicher Gewalt und in Krisensituationen gesprochen.
Vielen Dank für Ihre offenen Ohren und Ihr sichtbares Interesse an unserer Arbeit. Wir freuen uns sehr darauf, den Austausch mit Ihnen bald weiter zu führen.











Die Frauen aus der Gleichstellungsstelle der Stadt Gütersloh, Inge Trame und Katharina Scheller waren bei uns in der Frauenberatung / Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt Gütersloh zu feministischen Planungen und Visionen für Gütersloh zu Gast. Wir bedanken uns für den konstruktiven Austausch. Immer wieder schön.


Von MAREEN OSTKOTTE
Gütersloh (gl). Häusliche Gewalt nimmt zu: 610 Frauen hat das Team der hiesigen Frauenberatungsstelle 2022 wegen physischer und psychischer Gewalterfahrungen beraten. Insgesamt haben 829 Frauen (492 in 2021) das Angebot in Anspruch genommen. Auch die Kreispolizeibehörde meldet einen Anstieg der Einsätze wegen häuslicher Gewalt: Von 513 Fällen in 2021 auf 823 in 2022 – ein Plus von 60,43 Prozent. Die Dunkelziffer liegt laut Experten deutlich höher. Doch woran liegt das?
„Das Problem ist die Scham“, sagt Sabine Berger. Sie ist Diplom-Sozialarbeiterin und in der Frauenberatungsstelle Gütersloh tätig. „Was sollen die Nachbarn denken? Was ist mit den Kindern? Wovon soll ich leben?“ Hinzu komme die Angst davor, dass einem nicht geglaubt wird. Zusätzlich hätten viele Opfer das Gefühl, dass sie selbst schuld seien an ihrer Lage, „weil ihnen das so ein- geredet wird.“ Denn häusliche Gewalt ist nicht immer der Faustschlag. „Häusliche Gewalt bedeutet auch psychische Gewalt: Kontrolliert, beschimpft und bedroht werden. Und auch soziale Isolation“, erklärt die Sozialarbeiterin. „Man traut sich selbst nicht mehr und man hat niemanden zum Reden.“
Um aus diesen Strukturen ausbrechen zu können, bietet die Beratungsstelle Hilfe. „Oft wissen Betroffene gar nicht, welche Rechte sie nach einer Trennung haben. Wir erarbeiten gemeinsam mit den Frauen eine Taktik.“ Damit mehr Opfer häuslicher Gewalt erreicht werden, würde auch das Team gerne pro-aktiv beraten. Aktuell müssen Betroffene auf die Beratungsstelle zukommen. Bei der pro- aktiven Beratung wäre es so, dass die Polizei nach einem Einsatz wegen häuslicher Gewalt und nach Einwilligung der Person die Kontaktdaten für eine Erstberatung an die Fachstelle weiterleitet. „Aktuell ist uns das nicht möglich. Wir fänden es schon, wenn das Land Mittel dafür zur Verfügung stellt“, erklärt Berger. Dadurch könne man mehr Frauen von der Rückkehr zum Mann abbringen. Um gegen das Schamgefühl und die Angst etwas zu tun, findet Sabine Berger es zudem sehr wichtig, dass das Thema häusliche Gewalt immer wieder in die Öffentlichkeit gerückt wird und sich Leute dagegen aussprechen. 71,7 Prozent der Betroffenen sind laut Bundeskriminalamt weiblich. Deshalb würde sich Sabine Berger auch von Männern klare Kante gegen häusliche Gewalt wünschen. „Die Täter müssen auch von Männern hören, dass es verwerflich ist, so zu handeln.“ Doch wieso steigt die Gewaltbereitschaft? Corona, Inflation, Krieg, ein falsches Bild vom Mann-Sein, eigene Unzufriedenheit. „Der Druck in den Familien ist groß“, sagt Berger. Und suche sich ein Ventil. Wichtig sei, dass die Opfer sich melden – egal ob bei der Polizei, im Frauenhaus oder der Beratungsstelle. Und zwar „sobald sie sich bedroht fühlen.“
Quelle: www.die-glocke.de



Foto von den Mitarbeiterinnen des Frauenhauses und der Frauenberatung/ Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt und Referent*in Kat Feyrer.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei dm Deutschland und allen, die im dm-Markt in Gütersloh und auch in der Filiale in Rheda-Wiedenbrück für uns abgestimmt haben!
Wir haben gewonneeeen! Und freuen uns über die tolle Spende von jeweils 600€ für unseren Verein Frauen für Frauen e.V. Gütersloh!
Damit können wir Frauen und auch ihre Kinder unterstützen, ein gewaltfreies Leben führen zu können.

Es waren die Frauenbeauftragten des Wertkreis Gütersloh @wertkreis Stefanie Reker und Sabrina Poleikhoff zusammen mit ihrer Vertrauensperson Daniela Harvey bei uns in der Frauenberatung / Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt Gütersloh zu Besuch.
Es gab einen angeregten Austausch zum Thema Frauen mit Beeinträchtigungen, gemeinsamen Schnittstellen und Kooperationsmöglichkeiten.
Wir freuen uns total über die wertvollen Perspektiven und das schöne persönliche Treffen.

Foto von den Mitarbeiterinnen der Frauenberatung/ Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt und der Frauenbeauftragten des Wertkreis Gütersloh.
Von links nach rechts S. Berger, S. Poleikhoff, S. Reker, M. Kulzer, D. Harvey, A. Skobowsky und K. Neumeyer.
Das Frauenhaus und die Frauenberatungsstelle vertreten von Pia Kugis-Johannknecht und Alina Skobowsky sind im DM Markt Gütersloh in der Innenstadt gewesen und haben die Arbeit des Vereins vorgestellt. Es gab viele tolle Artikel zum Mitnehmen und natürlich die Chance für uns abzustimmen. Das Projekt mit den meisten Stimmen gewinnt 600 Euro.




Die Haecksen, eine Vereinigung von Frauen innerhalb des Chaos Computer Clubs, haben eine Website mit Informationen zu Cyberstalking gestaltet. Besonders hilfreich finden wir die kurzen Anleitungen mit Infos über Smartphone- und App-Einstellungen, sichere Passwörter, das Blockieren von Rufnummern und weitere Tipps zum Sichern von Accounts und Geräten: https://antistalking.haecksen.org/anleitungen
Die Website ist noch ganz neu. Falls ihr dort etwas vermisst oder andere Anregungen habt, teil das gerne den Betreiber*innen direkt mit oder uns an digitalegewalt@bv-bff.de!
Die Mitarbeiterinnen der Frauenberatung/ Fachstelle sexualisierte Gewalt stellen in ihrem Jahresrückblick 2022 besorgt fest, dass 81 Prozent mehr Mädchen (ab 16 Jahren) und Frauen im Vergleich zu Daten aus dem Jahr 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie, das Beratungs- Unterstützungsangebot angenommen haben. Dieser Vergleich zeigt, wie stark belastet viele Mädchen und Frauen aktuell im Kreis Gütersloh sind und wie groß der individuelle Veränderungsdruck ist.
Über 829 Ratsuchende haben in belastenden Situationen im Jahr 2022 Unterstützung in der Frauenberatung/Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt in Gütersloh gefunden. Bei 65 Prozent der Beratungen ging es um die Frage, wie körperliche und psychische Gewalt- Übergriffe beendet werden können. Wie auch in den vergangenen Jahren zeigt die Statistik, dass die Täter zum nahen Umfeld der Mädchen und Frauen gehören, wie z.B. Freund, Ehemann, Brüder oder Ex-Partner etc.
Viele Frauen suchten Bestärkung sowie rechtliche Informationen, auch hinsichtlich gemeinsamer Kinder, um erste Schritte in ein gewaltfreies Leben wie eine räumliche Trennung, einzuleiten. Als hilfreich hat sich die Zusammenarbeit mit Anwältinnen und mit der Polizei erwiesen, um Frauen und Kinder durch die Anwendung von Gewaltschutz- Gesetzen wie Kontaktannäherungsverboten oder Wohnungszuweisungen zu schützen. In einigen Fällen konnten Frauen mit Kindern schnell in ein Frauenhaus vermittelt werden.
Frau Berger, seit 10 Jahren in der Frauenberatung tätig, stellt fest: „Die Zahlen zeigen, dass wir für Frauen und Mädchen eine wichtige Hilfs-Institution bei dem Thema Gewalt sind. Und unsere Fachexpertise bei relevanten (Hilfs)-Einrichtungen wie Jugendamt, Jobcenter, Erziehungsberatungsstellen etc. im Kreis Gütersloh bekannt ist. Viele Frauen werden von diesen Institutionen an uns weitervermittelt oder die Mitarbeiter*innen wenden sich direkt mit Fragen an uns.“
Auch andere gesamtgesellschaftliche Themen wie z.B. der Krieg in der Ukraine, immer deutlich werdende (psychosomatische) Folgeerscheinungen der Corona-Pandemie, die auch durch Isolation, Home-Schooling und Home-Office entstanden sind sowie die Inflation tragen zu einem Gefühl von Über- Forderung und Belastung bei.
Den Mitarbeiterinnen ist es ein großes Anliegen, Frauen zu stärken und sie für ihre Rechte zu sensibilisieren, bevor es überhaupt zu Übergriffen kommt. Frau Skobowsky erzählt: „Zu mir sagen immer wieder Frauen in der Beratung, ach, hätte ich gewusst, dass das, was in meiner Beziehung passiert, nicht normal, sondern Gewalt und sogar eine Straftat ist, dann hätte ich viel früher auf mein Bauchgefühl gehört. Und die Beziehung beendet. Oder mir Hilfe gesucht. Genau aus diesem Grunde ist uns die Präventionsarbeit und die Zusammenarbeit mit den Berufskollegs zu Gewalt unter Peers und Sexueller Belästigung auf dem Arbeitsplatz, so wichtig.“
Ein wichtiger Baustein in der Prävention, um Mädchen und Frauen zu stärken, sie für ihre Rechte zu sensibilisieren und ihnen Hilfsmöglichkeiten anzubieten, sind die Sozialen Medien. Die Mitarbeiterinnen freuen sich, vor Kurzem wurde der/ die 1.000 Follower*in auf dem instagram Kanal begrüßt.

Foto von den Mitarbeiterinnen der Frauenberatung/ Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt. Frau Skobowsky fehlt auf dem Foto.
Von links nach rechts:
K. Neumeyer; M. Kulzer, S. Berger
Die Mitarbeiterinnen der Frauenberatung haben in diesem Jahr die Trainer*innen-Lizenz für die Thematik Sexuelle Belästigung auf dem Arbeitsfeld erworben. Und möchten ihre Kenntnisse auch an Arbeitgeber weitergeben, um Arbeitsplätze ohne sexuelle Diskriminierung und frei von Gewalt zu schaffen. Frau Neumeyer fügt hinzu: „Die Praxis zeigt uns, dass es wichtig ist, uns mit Arbeitgebern über Schutzmaßnahmen für diskriminierungsfreie Arbeitsplätze auszutauschen. Wir wünschen uns, dass Mädchen und Frauen sich in respektvollen und grenzachtenden Arbeitsbeziehungen entfalten können. Und ihre Energie nicht für ihre Verwirklichung von Rechten verbraucht wird. Wir sprechen von Rechten, die ihnen per Gesetze zustehen.“
Die Mitarbeiterinnen freuen sich über eine neue Verstärkung im Team. Frau Kulzer, Sozialarbeiterin vertritt Frau Kötter in der Elternzeit. Frau Kulzer bringt berufliche Vor- Erfahrung für ihre Tätigkeit in Gütersloh mit, sie hat junge Frauen unterstützt sexualisierte Gewalterfahrungen zu verarbeiten. Frau Kulzer sagt: “Ich freue mich auf mein neues berufliches Umfeld, auf vielfältige Begegnungen und möchte Frauen unterstützen, damit sie eine für sich passende Lösung finden.“
Gefördert von need-help.nrw
Gemeinsame Plakataktion mit den Stadtwerken Gütersloh gegen Belästigung im Schwimmbad
Die Temperaturen steigen, die Gütersloher Bäder sind gut besucht und die Gäste genießen die kühle Erfrischung. Doch die fröhliche Leichtigkeit hat schnell ein Ende, wenn es zu Situationen kommt, in denen sich Besucherinnen und Besucher nicht wohlfühlen. Ob Anstarren und Gaffen, Fotos machen, unangenehme Berührungen oder Grabschen im Schwimmbecken: die Gründe können unterschiedlich sein. Gemeinsam mit der Gütersloher Frauenberatungsstelle/Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt zeigen die Stadtwerke Gütersloh jetzt ganz deutlich, dass solche Belästigungen in ihren Bädern keinen Platz haben. Ab sofort hängen Plakate mit dem Slogan „Faires Miteinander: Grabschen ist strafbar und Gaffen ist voll peinlich“ im Nordbad-Freibad und in der „Welle“ aus. Die Poster der gemeinsamen Kooperation weisen auf ein faires Miteinander hin und sollen betroffene Besucherinnen und Besucher ermutigen, sich in solchen Situationen beim Bäderpersonal zu melden.
Nicht wegschauen, sondern melden
„Unser großes Anliegen ist es, dass unsere Gäste einen sicheren Badeort erleben, den sie ungestört von Übergriffen nutzen können“, betont Marcel Kahler, Leitung „Welle“/Aufsicht. „Betroffene sollten sich jederzeit und vor allem frühzeitig an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wenden.“ Durch regelmäßige Schulungen zu den Themen sexualisierte Gewalt und Deeskalation ist das Bäderpersonal sensibilisiert und schreitet bei Bedarf ein. Gleichzeitig werden andere Gäste durch die Plakate ermutigt, nicht wegzuschauen, sondern das unangebrachte Verhalten direkt anzusprechen. „Je mehr Menschen für dieses Thema sensibilisiert werden, desto besser“, unterstreicht Karen Neumeyer von der Frauenberatungsstelle. So weisen die Plakate gleichzeitig auch auf die Kontaktdaten der Frauenberatungsstelle hin. „Für uns ist es wichtig, gemeinsam mit den Stadtwerken Aufklärungsarbeit zu leisten und Betroffenen Anlaufstellen zu bieten.“

Foto und Text: Stadtwerke Gütersloh
Kein Platz für Gaffen und Grabschen in den Gütersloher Bädern: (v.l.) Miriam Kötter, Karen Neumeyer (beide Frauenberatungsstelle/ Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt Gütersloh), Marcel Kahler (Leiter „Welle“/Aufsicht), Alina Skobowsky und Sabine Berger (beide Frauenberatungsstelle) mit den Plakaten der Aktion.
Willkommen auf der Seite der Frauenberatungsstelle Gütersloh!
Wir bieten im Rahmen unserer Arbeit eine Sprechstunde für Frauen aus der Ukraine an.
Diese Sprechstunde ist kostenfrei, anonym und vertraulich.
In den Sprechzeiten haben wir eine Dolmetscherin an unserer Seite, die uns beim Verstehen unterstützt.
Außerdem gibt es für die Zeit des Gespräches die Möglichkeit der Kinderbetreuung in unseren Räumen.
Die weiteren Informationen finden Sie auf dem untenstehenden Flyer.
Wir freuen uns, wenn Sie unser Angebot in Anspruch nehmen.
Das Projekt „Need-Help-NRW“ und somit unsere vom Land NRW geförderte Sprechstunde laufen zum Ende des Jahres 2022 aus.
Weiterhin können sich ukrainische Frauen mit Sorgen und Problemen an uns wenden. Wir versuchen möglichst zeitnah einen Beratungstermin mit einer Übersetzerin anzubieten.


In diesem Dokument finden Sie eine Anleitung, welche Schritte Sie nach einem Polizeieinsatz auf Grund von häuslicher Gewalt gehen können. Außerdem finden Sie alle hierfür relevanten Adressen in Gütersloh.
Dieses Dokument liegt in deutscher und ukrainischer Sprache vor.
In diesem Dokument finden Sie Freizeit- und Bildungsangebote für Frauen und Kinder im Kreis Gütersloh, die speziell für geflüchtete Frauen und Kinder aus der Ukraine interessant sein könnten.
Das Dokument liegt in deutscher und ukrainischer Sprache vor.
Gemeinsam frühstücken macht Spaß.
Ab dem 2. Juni findet das Frauenfrühstück wieder jeden 1. Donnerstag im Monat bei uns in der Frauenberatungsstelle Gütersloh statt.
Suchen Sie Kontakt, brauchen Sie Abwechslung, wollen Sie sich in einem ungezwungenen Rahmen mit anderen Frauen treffen?
Dann ist das monatlich donnerstags stattfindende Frauenfrühstück genau das Richtige für Sie.
Kinder sind uns herzlich willkommen – Spielsachen vorhanden.
Wir bitten vorher um telefonische Anmeldung unter 05241 250 21.

Ab März 2021 bieten wir jeden zweiten Montag im Monat in Harsewinkel und jeden zweiten Mittwoch im Monat in Rietberg eine mobile Sprechstunde für Mädchen und Frauen ab 15 Jahren an.
Die Sprechstunde findet zwischen 10:00 und 16:00 Uhr statt und ist kostenfrei.
Die Termine sind am:
9. Mai // 13. Juni // 8. August // 12. September // 10. Oktober //
im
Familienzentrum miniMAXI
Prozessionsweg 20
33428 Harsewinkel
Bitte melden Sie sich vorab telefonisch bei uns für die Sprechstunde an.
Hier geht es zum Flyer (PDF) …
Die Termine sind am:
13. Juli // 10. August // 12. Oktober // 9. November // 14. Dezember //
im
Kreisfamilienzentrum Rietberg
Wiedenbrücker Straße 36
33397 Rietberg.
Bitte melden Sie sich vorab telefonisch bei uns für die Sprechstunde an.
Hier geht es zum Flyer (PDF) …